Die Globale Allianz für Gemeingüter (GCA) hat fünf neue Mitgliedervertreter in ihren Beirat aufgenommen, darunter den Vorsitzenden von EcoCitizen, Salvatore Coppola-Finegan. Die Allianz sieht in diesen Ernennungen einen Beitrag zur Verwirklichung ihrer Vision von “einer gerechten Welt auf einem sicheren Planeten”.
Salvatore schließt sich einer neuen Gruppe an, zu der Jean Oelwang von Planetary Guardians, Maja Groff von der Climate Governance Commission und der Mobilizing an Earth Governance Alliance, Mario Neto Borges von der Tropical Water Research Alliance sowie Wendy Broadgate von der Earth Commission und Future Earth gehören. Sie arbeiten gemeinsam mit den bisherigen Mitgliedern David Akana von Mongabay, Naoko Ishii vom Center for Global Commons an der Universität Tokio und Rachel Jetel vom Systems Change Lab unter dem weiterhin amtierenden Vorsitz von Margarita Astralaga.
Salvatore ist Vorsitzender des Vorstands von EcoCitizen. Er ist Experte für Umwelt- und Klimapolitik und verfügt über fünfzehn Jahre Erfahrung in den Bereichen Politik, Wissenschaft und im multilateralen System. Zudem ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IERN in Campion Hall an der Universität Oxford tätig. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Frage, wie globale Rahmenwerke in den Ländern funktionieren, die sich ein Scheitern am wenigsten leisten können, sowie die Einbeziehung der Gemeinschaften, die am unmittelbarsten von diesen Realitäten betroffen sind, in den Entscheidungsprozess.
“Wir sind stolz darauf, dass EcoCitizen im Beirat vertreten ist, und noch stolzer darauf, was diese Entscheidung widerspiegelt: dass sorgfältige Forschung und die Rechte der direkt betroffenen Gemeinschaften untrennbar miteinander verbunden sind. Salvatore wird sein Amt mit der ihm eigenen Sorgfalt ausüben, und wir sind der Allianz dankbar für das Vertrauen, das sie ihm entgegenbringt.”
Der neu zusammengesetzte Vorstand und der Expertenrat werden die Allianz in einem für die globale Umweltagenda bedeutenden Jahr unterstützen, in dem unter anderem die COP31-Klimakonferenz sowie die COP17-Konferenzen zu Wüstenbildung und biologischer Vielfalt stattfinden. Bekanntgabe der Ernennungen, Margarita Astralaga lobte die Vielseitigkeit der Gruppe, die Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft umfasst, und bezeichnete deren Ratschläge als unschätzbar wertvoll für die bevorstehende Arbeit.

